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Infotheke: Praxis für Säuglings-

& Kleinkindfragen

Beratungs- und Unterstützungsangebote zu den Fragen der Säuglings- und Kleinkindzeit können Sie in meiner Praxis anfragen. Termine können per Email oder Telefon individuell vereinbart werden.

Die Beratungsanfragen bearbeiten wir in zwei Schritten:


1. Die Beobachtungsphase zuhause: Mit Hilfe meines Entwicklungsfragebogens beschreiben Sie die Eigenschaften und Wesensbesonderheiten Ihres Kindes und erfassen in einem über ca. sieben Wochentage geführten Tagesablaufprotokolls die alltäglichen Probleme. Nach Zusendung der Unterlagen per Post an meine Praxisadresse verschaffe ich mir einen ersten Einblick.

2. Der folgende Gesprächskontakt: Wir gleichen meine gewonnen Eindrücke mit Ihren Sichtweisen und Bedürfnissen ab und entwickeln gemeinsam praxis- und personennahe Perspektiven zur Verhaltensänderung.
Die Unterstützung beinhaltet unter anderem:

  • Angebote, die den Alltag mit dem Säugling/Kleinkind erleichtern und strukturieren

  • Informationen, die den Eltern einen Einblick in die Erfahrenswelt und die Bedürfnisse ihres Kindes ermöglichen

  • Perspektivenwechsel in die Handlungsweisen und Wahrnehmungen des Partners/ der Partnerin bzw. der Kinder

  • Gezieltes Aufarbeiten und Austausch über die Alltagsschwierigkeiten

  • Verhaltensbestätigung und -sicherung, wie auch Möglichkeiten zur Veränderung und Anpassung

  • Stärkung der elterlichen Kompetenz und Beruhigung des Familienalltages

  • Bewahrung der kindlichen, wie auch elterlichen Individualität / Bedarfe


Kostenfreie Unterstützung, bzw. auf Rezept können Sie an folgenden Adressen erfragen:

  • Babyambulanz Stuttgart, Hohenzollernstraße 26, 70178 Stuttgart

  • Olgahospital - Sozialpädiatrisches Zentrum, Bismarckstraße 8, 70031 Stuttgart

  • Klinik für Kinderneurologie und Sozialpädiatrie - Kinderzentrum Maulbronn, Knittlinger Steige 21, 75433 Maulbronn

  • Klinik für Psychosomatische Medizin und Fachpsychotherapie, Faurndauer Straße 6 - 28, 73035 Göppingen

  • pro familia, Rotebühlstr. 121, 70178 Stuttgart



Unabhängig von einem Beratungsangebot möchte ich Ihnen auf meiner Internetseite wichtige und grundlegende Informationen anbieten:

Schreiende Babys

Babys schreien wenn sie Hunger haben, sich unwohl fühlen, wenn sie getragen sein wollen, wenn sie Ansprache brauchen, wenn sie todmüde sind, wenn sie Nähe brauchen.

Das Schreien dient ihnen als wichtiges Kommunikationsmittel und verursacht bei Eltern sofortige Handlungsbereitschaft – das hat die Natur so eingerichtet. 

Manche Babys schreien jedoch unverhältnismäßig mehr als andere. Es geht ihnen offensichtlich nicht gut, sie haben Blähungen, machen sich steif, wollen nicht abgelegt werden, kommen nicht in den Schlaf und schreien sogar, wenn sie gehalten und getragen werden.
Aber: Kein Säugling schreit sinnlos; die Kinder wollen uns immer etwas sagen. Nur die Übersetzung erscheint kompliziert.

Warum schreien Babys?

Was passiert beim Schreien?

Unterschiedliche Theorien zum Schreien

Die Ankunft eines Babys verändert Vieles

Entlastungs - Ideen

 
 

Schlafen & Wachen

Unsere Kinder brauchen viel Schlaf. In den ersten Lebenswochen dient er der Verarbeitung täglicher Erlebnisse. Erst mit ca. sechs Lebensmonaten nähert er sich dem Erholungs- und Entspannungsschlaf eines Erwachsenen. Zum Schlaf eines jeden Menschen gehört auch das mehrfache rhythmische Erwachen in der Nacht und wiederholte Einschlafen – ein Lernprozess, der bei Kindern oft eine lange Zeit in Anspruch nimmt.

 



Daneben gibt es jedoch auch Kinder, die es ihren Eltern besonders schwer machen: abends nicht ins Bett gehen, mehrfach in der Nacht rufen/schreien, nicht wieder einschlafen oder Tagesschläfchen ganz auslassen.



 

Fehlender Schlaf belastet sehr schnell die Beziehung zwischen Eltern und Kind und sorgt für unausgeglichene, gereizte Tage, die nicht enden wollen und Angst vor der nächsten Nacht oder dem kommenden Tag aufbauen. Der entspannte Umgang mit unseren Kindern geht verloren. 



 

Kein Kind schläft grundlos und absichtlich schlecht: Meist sind die Kinder genauso orientierungslos wie die Erwachsenen und verstricken sich mehr und mehr in unglückliche Verhaltensweisen. Manchmal reichen kleine Veränderungen oder ein neuer Blickwinkel um das kindliche Verhalten positiv zu beeinflussen zu können.

Was ist eigentlich Schlafen

Wie sieht Schlaf aus?

Veränderungen mit dem 6. Lebensmonat



Gibt es Schlafstörungen bei Säuglingen? 


Schlafmangel, Stress & Alltags-Irrtümer

 

Essen & Gedeihen

Ob Sie Ihr Kind stillen, mit der Flasche ernähren, auf Milchprodukte im 1. Lebensjahr verzichten möchten, Fleischgläschen ab dem x-ten Monat zufüttern oder schon auf Alltagskost umstellen – das alles steht nicht im Vordergrund bei dem Thema ob ein Kind ausreichend und gesund ißt!

Von Bedeutung ist, dass wir Eltern für das Gedeihen und Wachsen, für die körperliche und geistige Gesundheit unseres Kindes in der Verantwortung stehen und besonders in den erstwn Lebensmonaten oftmals hohe Überforderung und Belastung erleben:

  • 
"Reicht die Milchmenge beim Stillen aus?"

  • "Wird mein Kind satt?"

  • "Welche Flaschenmilch soll ich nehmen?“

  • "Wie füttere ich zu und was wähle ich?"

  • "Was darf mein Kind bekommen, in welchem Alter und was nicht?"

  • "Hängen die Haut-, Verdauungs-, Schlafprobleme meines Kindes mit der Nahrung zusammen?"


Ernsthafte Probleme mit und bei der Nahrungsaufnahme sind selten!



 

Die jeweilige Essmenge eines Kindes ist individuell zu betrachten. Es gibt Kinder, die extrem sparsame Esser sind, und es gibt Kinder, die Erwachsenenportionen mühelos vertilgen. Im Rahmen allgemeiner Beurteilungen, Vorsorgeuntersuchungen, Gesprächen zwischen Eltern etc. kann es zu Missverständnissen, Fehlinterpretationen oder gar Angstsituationen kommen, die Eltern stark verunsichern und sich dann auf die Eltern-Kind-Interaktion in der Fütterungssituation beeinflussen.

 



Manche Kinder

  • verweigern ausdauernd das Angebot des Löffels oder der Flasche.

  • zeigen kein Interesse an Getränken.

  • ernähren sich mit besorgniserregenden Minimalmengen.

  • wollen oder vertragen das eine oder andere Nahrungsangebot nicht.

  • haben ein gerötetes, schuppiges evtl. juckendes Hautbild usw.

  • essen extreme Mengen und hören nicht auf.

  • sind „zu dünn“ oder „zu dick“.
     

Sollten Sie durch derartige Beobachtungen bei Ihrem Kind besorgt nach Ideen und Lösungsansätzen suchen, kann eine Beratung hilfreich und unterstützend sein.

Welche Bedeutung hat das Stillen?

Flaschennahrung

Das erste Zufüttern

 

Das 1. Lebensjahr

Ab dem Moment der Geburt unseres Kindes betreten wir unbekannten Raum und gehen neue Wege. Die Vorbereitung in Schwangerschaftskursen, das Lesen entsprechender Literatur und auch der Konsum einschlägiger TV-Sendungen kann uns nur einstimmen, aber vermittelt uns nichts von der Tragweite der Veränderung: 



  • Die veränderte Partnerschaft, die kaum noch Platz für gelebte Zweisamkeit aufweist.

  • Der Wechsel vom eigenen Kind-Sein zum jetzigen Kind-Haben.

  • Das kleine, zarte, zerbrechliche Neugeborene, das mit nur einem Schrei uns Dinge tun lässt, die wir vielleicht nie geübt haben und die wir vielleicht auch nie für möglich gehalten haben. 


  • Das Zusammensein mit unserem Säugling, das Unsicherheiten, Zweifel und Ängste aufkommen lassen kann und der sich als charakterstarke Persönlichkeit offenbart. 


  • Die Tatsache, dass unser altes Leben in diesem neuen kaum noch Platz findet.

 

Auch wenn keine Probleme bestehen, könnten Sie Beratung und Begleitung vor allem in den ersten Lebensmonaten Ihres Kindes erfahren wollen, denn unsere moderne Lebensweise bietet für viele junge Familien keinen Rückhalt in ihren Herkunftsfamilien. Auf den Beruf „Eltern“ können wir uns nur unvollständig vorbereiten. Bei der verantwortungsvollen Arbeit mit und an unserem Kind fühlen wir uns oft allein gelassen und erleben Unsicherheit.

 



Gespräche über die natürliche Entwicklung der Kinder, unsere naturgegebene Begabung Kinder zu lieben und zu begleiten, das Erlernen der "Säuglingssprache" und einer gelungenen Eltern-Kind-Interaktion können unterstützen und sichern. Verschiedene hilfreiche Verhaltenshinweise im Umgang mit Säuglingen sind die Basis für die Gestaltung des Lebensalltages und können in fortlaufenden Kontakten erarbeitet und wahrgenommen werden.

Wie wichtig ist der Kontakt zum Baby

Die Bewegungsentwicklung geht los

Spielen ist wichtig

Die besondere Bedeutung von Mutter & Vater

 

Babyblues & Postnatale Depression (PND)

Nicht nur die Neugeborenen können Startprobleme haben!
Der sogenannte "Baby-Blues" kann die Mütter noch während des Krankenhausaufenthaltes treffen, in der Regel ca. um den 3. Tag nach der Geburt.
Egal ob es eine anstrengende oder entspannte Geburt war, egal ob Sie sich auf das Baby gefreut haben und erwartungsvoll positiv in die Zukunft schauen und/oder egal ob Sie Ängste und Sorgen begleiten: Die Geburt eines Kindes ist immer eine einschneidende Veränderung im tatsächlichen Leben, wie auch in der individuellen Wahrnehmung.

  • Wenn Sie das Gefühl haben, dass Sie die plötzliche allumfassende Verantwortung erdrückt

  • Wenn Sie bei sich und/oder Ihrer Partnerin unerklärliche dunkle Gefühle wahrnehmen, Mattigkeit und Interesselosigkeit den Tag bestimmen

  • Wenn Aggression und Fremdheit in Ihrer Partnerschaft entstehen

  • Wenn etwas auftritt, das Sie befremdet, irritiert und das Sie so noch nicht gefühlt und/oder gedacht haben
     

... dann holen Sie sich aktiv Hilfe!



Vielleicht können Ihnen folgende Definitionsansätze hilfreich sein:

Der Baby-Blues

Postpartale Depression

Postpartale Psychose

© 2020 Sabine König